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Wie startet man einen Flysurfer-Kite vom Boot aus?

Der Kite sollte schon am Strand präpariert sein!

  1. Bar Checken das alles passt. Keine Tangles.
  2. Die Klettbänder bei den Entlüftungsventilen schließen.
  3. Kite von den Tips zur Mitte hin Rollen, z.B. Waage in den Kite Rollen, jede Tip bis zur Mitte hin einrollen.
  4. Die Bar aufwickeln und dabei folgendes beachten:
    1. Die Vorleinen der Backlines mindestens zweimal um die Bar wickeln bevor man anfängt die Frontleinen aufzuwickeln. Das versichert, dass der Kite nicht startet bevor man die Bar im Wasser abgerollt hat.
    2. Richtig alles sauber und simple aufwickeln, es soll leicht sein die Bar im Wasser abzuwickeln.
    3. Die Waage mit aufwickeln, aber mindestens einen Meter übrig lassen.
  5. Den Kite jetzt zusammenfalten und in die Bag stecken. Die Bar sollte draussen an der Tasche festgemacht werden.

 

Im Wasser:

  1. Boot mit Motor zum Wind parken. Motor im Rückwärtsgang ticken lassen. Das Boot sollte langsam rückwärts in den Wind fahren.
  2. Mit dem Kite vorne stehen. Die Bar von der Tasche abnehmen und sicher verstauen.
  3. Den Kite vorsichtig aus der Bag nehmen und die Tips ein bisschen entrollen, sodass die drei Mittel-Air-Intakes frei sind.
  4. Die Air-Intakes in den Wind halten bis der Kite ein bisschen Luft drin hat, damit er schwimmt.
  5. Jetzt den Kite mit den Air-Intakes, nach oben zeigend, ins Wasser legen und wegdriften lassen. Die Bar schnell, aber vorsichtig, abwickeln. Nicht zu viel Leine abwickeln, sonst kann der Kite drehen oder invertieren. Es sollte immer ein bisschen Zug auf den leinen sein.
  6. Wenn die Bar abgewickelt ist, den Chickenloop einhaken, depowern und/oder den Adjuster ziehen – der Kite sollte vom Wasser aufsteigen. Der Kite kann ziehen, also am besten ins Wasser springen wenn er schon fliegt.

Warum sollte ich mir die DELUXE-EDITION kaufen?

Wenn man an seinem Homespot die meiste Zeit nur Leichtwind zur Verfügung hat und Kites von 12m² bis 21m² nutzen muss um oft aufs Wasser zu kommen, ist die die Antwort klar: “Weil es einfach mehr Spaß macht!”

Gerade große Kites jenseits der 10m² profitieren von dem leichteren Material. Sie drehen in einem engeren Radius, beschleunigen schneller und sie bleiben auch in absoluten Windlöchern stabil am Himmel. Kurz um, das Handling verbessert sich deutlich!

Wer nun Angst um die Haltbarkeit hat muss sich keine Sorgen machen. Wir haben das Tuch ausgiebig getestet und wer mit seinem Material sorgsam umgeht wird sehr lange Freude mit seinem Kite haben.

Die Vorteile des DELUXE-Materials existieren natürlich auch bei den kleineren Kites, jedoch in abgeschwächter Form. Bei radikalen Manövern wie Kiteloops ist der Effekt jedoch immer noch spürbar.

Wer viel unterwegs ist (Flugreisen) wird den Gewichts- und Packmaßvorteil der DELUXE-EDITION zu schätzen lernen! Hier spart man bei zwei Kites gleich mal 3 Kilo!

Am Ende muss man jedoch für sich entscheiden ob man den Mehrwert haben und letztlich auch nutzen möchte/kann.

Was ist der Unterschied zwischen FLS und FDS?

Die FDS (Full Depower Safety) kann mit einer normalen Fünften Leine, wie bei anderen Kitesystemen bekannt, verglichen werden. Der Kite weht an der Fünften Leine mit sehr niedrigem Restzug aus. Die Möglichkeit eines Wiederstartens ist nach einem Auslösen gegeben.

Die FLS (Front Line Safety) bietet eine komfortable Sicherheitslösung und verzichtet dabei auf eine extra Leine. Die FLS funktioniert nur bei Schirmen, die speziell dafür entwickelt wurden. Die Ersparnis der extra Leine resultiert in einem Plus an Leistung und weniger Leinensalat.

Wie kann ich meinen verschmutzten Kite am besten reinigen?

Für das Tuch ist es das Beste, nichts zu machen!

Chemie greift nicht nur den Schmutz sondern auch an die Beschichtung des Material an. Abspühlen mit Wasser ist das Beste. Ein 20 minütiges Wasserbad wirkt Wunder.
Jegliche mechanische Reinigung (Tücher, Bürsten etc) schädigen das Tuch des Kites!

Hat sich vom Speed1 zum Speed3 wirklich so viel getan?

Eine Gegenfrage: “Hat sich vom ersten Computer zu heutigen Modellen wirklich was getan?”
Die Antwort sollte klar sein, obwohl beide “rechnen” können…

Konkret was den Speed3 angeht: Mehr Depower, größerer Sweetspot, stabiler, schneller, agiler, haltbarer, wartungsfreundlich(er), komfortabler und sicherer!

Dies gilt übrigens für alle unsere Kites! 5 Jahre Kiteentwicklung merkt man, wäre es nicht so, würden wir etwas falsch machen.

Letztlich sollte man das selbst erfahren und die Chance nutzen und bei einem unserer Partner einen Testtermin vereinbaren.

Ist beispielsweise meine CORE-Bar kompatibel mit einem Speed3?

Die CoreESP Bar ist aufgrund der Safetyfunktion leider nicht kompatibel mit dem Speed3:

Bei der CoreESP Bar hängtst Du nach dem Auslösen auf den beiden Frontleinen. Das funktioniert nur bei einem „Delta“ Kite. – der Speed3 weht nach dem Auslösen nur an einer Frontleine aus.

Wir empfehlen aber ohnehin die Bar immer am Schirm zu lassen, so geht das ein- und auspacken extrem schell. Kite auslegen, Leinen abwickeln, anziehen und füllen lassen, fertig!
Deshalb liefern wir auch alle Schirme standardmäßig mit fertig angeschlossener Bar aus.

Ist es sinnvoll, meinen Kite zu imprägnieren?

Grundsätzlich raten wir vom Nachimprägnieren von Tuch ab, da solche chemischen Substanzen die Beschichtung des Tuches, das Tuch sebst bzw. die Fasern beschädigen können.

Wir haben bisher keine Lösung gefunden, welche wir weiterempfehlen könnten und wollten. Dass die Garantie auf einen Nachimprägnierten Kite erlischt ist daher auch klar.

Nur wenn es sich bei deinem Kite um einen annähernd wertlosen älteren Kite handelt, kann natürlich jeder auf eigene Verantwortung Versuche machen.

Einige Kunden haben dies schon versucht. U.a. wurde dieses Mittel angewendet. Daneben haben wir schon von Experiment mit Outdoor Jacken Imprägnierungen gehört. Weitere Kunden haben schon mit dem Kompressor und Sprühpistole verdünnten Klarlack auf ihren Kite aufgebracht…

Wie gesagt empfehlen wir dies aber ausdrücklich nicht!

Welches Tuch wurde in meinem SPEED2 verbaut?

Welche Tuchart bei Deinem SPEED2 eingesetzt wurde, läßt sich schnell feststellen. Das “Rautenmuster” des älteren Tuches ist größer als des Tuches, welches wir aktuell verwenden. Die Rechtecke beim alten Tuch sind ca. 8 x 8 mm groß, die vom neuen Tuch nur ca. 4 x 4 mm.

Comparison of the two Deluxe-Fabric versions

Warum hat die C-Sparepart-Leine des SPEED3 einen Knoten?

Beim Auslösen der Safety verhindert dieser Knoten, dass sich die Umlenkrolle in der C-Sparepart-Leine verklemmt. Bei unseren Starkwindtests passierte uns das ab und zu. Der Knoten ist die Lösung um das Problem zu beseitigen.

Da die Sparepart-Leinen viermal so stark gewählt sind, wie eigentlich notwendig, ist der Knoten keinesfalls als “Sollbruchstelle” anzusehen.

Die Leine mit dem Knoten ist von der Länge her identisch mit der ohne Knoten!

Welche Unterschiede bestehen zwischen dem Deluxe-Edition Material und dem normalen Kitetuch?

Unser leichtes Deluxe-Edition Material ist dank intensiver Entwicklungsarbeit nahezu gleichauf mit unserem Serientuch was Haltbarkeit und Belastbarkeit angeht. Die geringfügig geringere Reißkraft des Tuches wird durch die geringer Energie bei einem möglichen Aufschlag durch den leichteren Kite kompensiert.

Was für das Serientuch gilt, gilt besonders auch für die Deluxe-Variante:

  • Möglichst wenig direktes Sonnenlicht (z.B. Am Strand liegen lassen)
  • Bei viel Wind den Kite nicht am Strand liegen lassen, da der Sand, der über den Kite geblasen wird, wie Schmirgelpapier wirkt und das Tuch schädigt
  • Den Kite nur trocken und kühl lagern
  • Sollte der Kite beim Zusammenpacken nass sein und Sand auf dem Kite kleben, diesen nicht mit der Handfläche abreiben, das ist pures Gift für die Beschichtung des Tuchs. Lieber den Kite mit dem Sand einrollen und am nächsten Tag trocken fliegen!

Kann ich den Psycho / Pulse2 auch mit der FLS Safety nutzen?

Der Psycho kann nur mit der FDS (Fünfte Leine) geflogen werden. Der Kite ist zwar technisch in der Lage mit FLS geflogen und gelandet zu werden, jedoch ist diese Option zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verfügbar.

Im Gegensatz zum Psycho ist der Pulse2 nicht für die Verwendung mit FLS ausgelegt. Daher ist hier nur die serienmäßige FDS möglich.

Für wen ist der Unity / Psycho geeignet?

Grundsätzlich empfehlen wir den Unity all denjenigen, die in den Sport einsteigen wollen. Der Unity ist in seiner Gesamtcharakteristik einfach entspannter und fehlerverzeihender als der Psycho. Gerade wenn es um das Unterspringen des Kites oder anspruchsvolle Bedingungen geht. Kurz um, der Unity macht viele Fehler des Piloten mit, ohne sie direkt zu bestrafen.

Das soll nun nicht heißen, dass der Psycho nur für Profis ist. Der Kite verlangt einfach ein aktiveres Verhalten an der Bar. In Sachen Leistung bietet der Psycho darüber hinaus einfach mehr Reserven als der Unity. Um diese aber abzurufen, braucht es schon etwas mehr Erfahrung als beim Unity.

Wieso gibt es keine FDS für den SPEED3?

Wir haben die FDS auch ausführlich am Speed3 getestet.

Es war festzustellen, dass der Wiederstart mit FDS am SPEED3 sehr schlecht war, deutlich schlechter als am SPEED2. Das hat etwas mit der neuen Konstruktion zu tun, und der stärkeren Pfeilung des Kites.

Letztere ist auch dafür verantwortlich, dass das Auswehen an der FLS sehr viel besser funktioniert als an allen Vorgängern.

Wir haben die FLS beim Testen sehr oft zum Landen benutzt, um hier Erfahrungen zu sammeln, auch oft im Überpower-Windbereich.
Der Restzug, und das ist das Wichtigste, war nie gefährlich hoch. Es kann sein dass sich der Schirm auf dem Weg nach unten dreht, mal links, mal rechts, aber ein kontinuierliches Propellern in eine Richtung trat nie auf.

Accidental Unhook and Release from Gunnar Biniasch on Vimeo.

Falls der Schirm dennoch rotiert, kann dies ein Indiz dafür sein, dass die Bar nicht sauber bis zum vorgesehenen Stop-Knoten hochgerutscht ist.
Die FLS-Endline muss natürlich frei laufen und darf nicht am Trimmer etc. verwickelt sein.